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18. August 2020

Ein Ja bleibt ein Ja – Zürich benötigt endlich ein echtes Fussballstadion

Mitglieder des breiten Komitees 'Stadion JA' an der Medieninformation vom 18. August

Mitglieder des breiten Komitees 'Stadion JA' an der Medieninformation vom 18. August

Im Rahmen eines Medienfrühstücks im Zürcher Volkshaus, an denen auch die Verantwortlichen von FCZ und GC sowie hochrangige Vertreter der Credit Suisse und der Allgemeinen Baugenossenschaft teilnahmen, hat am Dienstagmorgen das über alle Parteien und Bevölkerungsgruppen breit abgestützte Komitee «Stadion JA» den Abstimmungskampf für den Bau eines vollwertigen Fussballstadions und von rund 800 Wohnungen auf dem ehemaligen Hardturm-Areal lanciert. Die Kernbotschaft: «Ein Ja ist ein Ja. Das Projekt passt. Für den Sport, fürs Quartier, für Zürich.»

Bereits im November 2018 hatte eine klare Mehrheit der Stadtzürcher Stimmbevölkerung in acht von neun Stadtkreisen JA gesagt zum Projekt Ensemble, das auch die Stadtzürcher Regierung unterstützt und vom Gemeinderat bereits zweimal deutlich gutgeheissen wurde. Trotzdem wurde gegen den privaten Gestaltungsplan von einem kleinen Komitee das Referendum ergriffen, so dass die Bevölkerung der Stadt Zürich am 27. September 2020 noch einmal – ein letztes Mal – über das Projekt abstimmen muss.

Fussball verbindet und ist wichtiger «Integrationsmotor»
Die Gemeinderätin und Fraktionspräsidentin der GLP, Isabel Garcia, brachte es auf den Punkt: «20 Jahre Stadion-Gstürm sind genug. Die Stadtzürcher Fussballklubs brauchen endlich eine richtige Heimat!» Zürich sei als grösste die letzte Stadt in der Schweiz, die immer noch kein eigenes Fussballstadion habe – trotz zweier Klubs mit Profi-Mannschaften. Und Meriame Terchoun, Spitzenfussballerin des FCZ und der Schweizer Nationalmannschaft, ergänzte: «Fussball ist mehr als nur ein Teamsport. Er verbindet, weckt Emotionen, macht Freude und ist ganz wichtig für die Integration auch von Kindern und Jugendlichen aus weniger bevorzugten Familien. Dafür braucht es endlich ein richtiges Fussballstadion in Zürich. Speziell auch für die Zukunft des Frauenfussballs.»

In der Tat wartet Zürich seit langem auf ein vollwertiges Fussballstadion. Seit Jahren spielen FCZ und GC nun schon im als Leichtathletik-Stadion konzipierten Letzigrund, was immer nur als Zwischenlösung galt und auf Kosten der Leichtathletinnen und Leichtathleten geht, die in ihren Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Massvolles und modernes Konzept für Wohnen, Gewerbe und Sport
Inhaltlich ist das Projekt unverändert geblieben: Gebaut werden sollen die «Credit Suisse Arena» mit 18'000 Plätzen sowie Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten für rund 1500 Menschen. 174 Wohnungen werden durch die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich im gemeinnützigen Wohnungsbau erstellt. Dank zweier Wohn- und Gewerbetürme mit weiteren 570 Wohnungen, die von den Anlagewerken der Credit Suisse realisiert werden, bleibt rund die Hälfte des Areals unverbaut. Es entstehen also grosszügige Frei- und Aussenflächen, die auch von der Quartierbevölkerung genutzt werden können. Das Areal ist durch mehrere Tram- und Buslinien ideal erschlossen, es ist nachhaltig konzipiert und erfüllt hohe ökologische Standards. Die Credit Suisse hat zudem der Stadt Zürich weitere 125 Wohnungen an anderen Orten angeboten.

Für das Komitee-Mitglied Christoph Gysi, der die Quartierentwicklung seit Jahren als Präsident der Kulturmeile Züri West, ehemaliger Betreiber des Restaurants Les Halles und Gewerbler mitverfolgt, ist genau diese Mischung der Vorteil des jetzigen Projekts. «Zürich-West und insbesondere die untere Pfingstweidstrasse brauchen für eine bessere Durchmischung weitere Bewohner und Gewerbetreibende», sagt er. Auch Urs Egger, Alt-Gemeinderat (FDP) und seit Jahren engagiert für ein Fussballstadion, sieht mit «Ensemble» für Zürich die einmalige – und wohl letzte – Chance auf eine ideale Kombination von Sport, Wohnen und Quartierleben. Ein Projekt notabene, «das ohne Steuergelder gebaut und betrieben werden kann», wie Nationalrat Andri Silberschmidt (FDP) betont.

Ein letztes Mal JA stimmen, dann erhält Zürich endlich ein Fussballstadion
Ursprünglich war die Abstimmung bereits im Frühling geplant gewesen, musste dann aber wegen den Corona-Schutzmassnahmen auf den 27. September 2020 verschoben werden. Nun gelte es, noch einmal kraftvoll JA zu sagen zum Stadion und zu einem ausgewogenen und fairen Projekt, betonte der Sprecher des Projektteams «Ensemble», Hans Klaus von KMES Partner Zürich, zum Start der Kampagne, die wie schon 2018 von der Agentur FEINHEIT gestaltet wurde. «Es sind sehr viele Vorlagen, über die wir am 27. September abstimmen werden. Um so wichtiger ist es, dass alle Stadtzürcherinnen und -zürcher noch einmal an die Urne gehen und klar machen, dass beim Projekt Ensemble ein Ja ein Ja bleibt. Nur so erhält Zürich ein vollwertiges Fussballstadion und dringend benötigten Wohnraum, gerade auch im verträglichen Preissegment», betonte Klaus.

Im überparteilichen Komitee «Stadion JA» an vorderster Stelle dabei sind u.a. Esther Guyer (Kantonsrätin Grüne), Andri Silberschmidt (Nationalrat FDP), Meriame Terchoun (Spielerin FCZ und Schweizer Nationalmannschaft), Christoph Gysi (Gewerbetreibender und Präsident Kulturmeile Zürich-West), Isabel Garcia (Fraktionspräsidentin GLP), Stefan Urech (Gemeinderat SVP), Elisabeth Schoch (Gemeinderätin FDP), Urs Egger (Alt-Gemeinderat FDP) oder Leroy Bächtold (Jungfreisinnige) sowie hunderte von Stadtzürcherinnen und -zürcher.

Das Vorhaben unterstützen aber auch namhafte Vertreterinnen und Vertreter der SP, der Grünen und der Alternativen Liste, die sich vor einigen Tagen in einem eigenen Pro-Komitee «Linker Flügel» organisiert haben. Ebenfalls für das Projekt ausgesprochen haben sich u.a. der Zürcher Stadtverband für Sport und Pro Sport Zürich.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Medienstelle Ensemble – ensemble@kmespartner.com
c/o
KMES Partner
Basteiplatz 7
8001 Zürich
Telefon +41 43 544 17 48

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